Wasser verstehen.
Technik verstehen.
Was kann auf dem Weg bis zum Wasserhahn eine Rolle spielen – und wie funktioniert die Umkehrosmose? Hier erklären wir die Technik hinter Walosa verständlich und ohne Fachchinesisch.
Der Weg des Wassers endet nicht am Wasserwerk.
Zumindest im Wasserwerk wird getestet, ob unser Wasser den geltenden Bestimmungen gerecht wird. Berücksichtigen die geltenden Bestimmungen denn alle schädlichen Substanzen im Wasser? Mit der neuen Trinkwasserverordnung wird unser Wasser nur noch auf ein paar wenige Inhaltsstoffe hin überprüft. So dürfen also Stoffe im Wasser verbleiben, die man sicherlich nicht haben möchte.
Walosa setzt deshalb direkt am Verbrauchsort an: Die zusätzliche Aufbereitung findet unmittelbar in Ihrer Küche statt – dort, wo Sie das Wasser trinken oder zum Kochen verwenden.
Viele Stationen. Aufbereitung ganz am Ende.
Trinkwasser wird kontrolliert. Auf dem Weg bis zum Wasserhahn können jedoch weitere Einflüsse hinzukommen.
Wie funktioniert Umkehrosmose?
Bei der Umkehrosmose wird Wasser mit Druck durch eine semipermeable Membran geführt. Wasser kann die Membran passieren, während ein großer Teil gelöster Stoffe auf der anderen Seite zurückgehalten und mit einem separaten Wasserstrom abgeführt wird.
Vorfilter schützen die Membran und bereiten das Leitungswasser für diesen eigentlichen Trennprozess vor.
Der Filterweg durch die Anlage.
Die genaue Ausstattung kann je nach Anlage variieren. Das Grundprinzip kombiniert Vorfilterung mit der eigentlichen Osmosemembran.
Sedimentfilter
Die erste Stufe hält gröbere Partikel zurück und schützt die folgenden Komponenten.
Block-Aktivkohle
Diese Vorfilterstufe reduziert unter anderem Chlor und bereitet das Wasser für die Membran auf.
Osmosemembran
Hier findet der zentrale Trennprozess der Umkehrosmose statt.
Kohle-Nachfilter
Ein Aktivkohle-Nachfilter kann den Geschmack des Wassers vor der Entnahme abrunden.
Energetisierung
Die Energetisierungsstufe ist ein zusätzlicher Bestandteil der Anlage.
Reinwasser
Das aufbereitete Wasser steht am separaten Wasserhahn zur Entnahme bereit.
Was steckt in einer Walosa-Anlage?
Bei einer Anlage, die täglich mit Trinkwasser in Kontakt kommt, spielen neben der Filtertechnik auch Schläuche, Gehäuse, Dichtungen und weitere wasserführende Komponenten eine Rolle.
Walosa stellt deshalb auch Informationen zu den eingesetzten Materialien bereit.
Fragen zur Anlage stellen →Welche Materialien werden in Walosa-Anlagen eingesetzt?
Bei wasserführenden Bauteilen achten wir auf eine Materialauswahl, die für den täglichen Kontakt mit Trinkwasser geeignet ist.
Weichmacher
Unsere Umkehrosmose-Anlagen sind aus PP (Polypropylen) gefertigt. Dabei handelt es sich um einen lebensmittelechten Kunststoff. Es sind keine Weichmacher oder auslaugbaren Zusätze enthalten.
Die weiße Pigmentierung der Schläuche ist nicht auswaschbar und ebenfalls lebensmittelecht. Deshalb setzen wir im Reinwasserbereich ausschließlich weiße oder farblose Schläuche ein.
Phthalate
Phthalate werden hauptsächlich als Weichmacher in weichem PVC eingesetzt. In unseren Anlagen wird vollständig auf PET verzichtet.
Bisphenol A
Bisphenol A kann in Mikromengen aus PC (Polycarbonat) freigesetzt werden. In unseren Anlagen wird kein PC verwendet.
Tankmembrane
Die Tankmembrane besteht aus lebensmittelechtem Kautschuk und ist nicht chemisch stabilisiert. Unsere Tanks sind mit PP (Polypropylen) ausgekleidet, sodass das Wasser keinen Kontakt mit dem Gehäuse hat.
Was Umkehrosmose kann – und was sie nicht verspricht.
- eine zusätzliche Aufbereitung direkt am Verbrauchsort ermöglichen
- mithilfe der Osmosemembran zahlreiche gelöste Stoffe bis in den molekularen Größenbereich zurückhalten
- mit Vorfiltern und Membran als mehrstufiges System arbeiten
- eine Alternative zum regelmäßigen Kauf von Flaschenwasser sein
- dass jedes Leitungswasser belastet oder gesundheitsschädlich ist
- dass bei jedem Haushalt dieselben Stoffe im Wasser vorkommen
- dass eine Filteranlage medizinische Wirkungen oder Heilung verspricht
- dass Wartung und regelmäßiger Filterwechsel überflüssig werden
Ist ein regelmäßiger Filterwechsel notwendig?
Ja. Vorfilter sind Verschleißteile und müssen entsprechend der vorgesehenen Intervalle gewechselt werden. In jeder unserer Flatrates sind bereits alle notwendigen Filter enthalten. Die passenden Filter senden wir Ihnen automatisch rechtzeitig zum jeweiligen Filterwechsel zu – Sie müssen sich um nichts kümmern. Wenn Sie den Filterwechsel nicht selbst durchführen möchten oder können, bieten wir Ihnen zusätzlich einen Filterwechselservice vor Ort an. Die Abrechnung erfolgt gemäß unserer aktuellen Preisliste.
Wird bei Umkehrosmose Wasser abgeführt?
Ja. Neben dem aufbereiteten Wasser entsteht ein Konzentratstrom, über den zurückgehaltene Stoffe abgeführt werden. Das Verhältnis hängt von Wasserdruck und Betriebsbedingungen ab. Hier empfehlen wir unsere Sparoption-Flatrate, wodurch die Anlage stets im bestmöglichen Wirkungsgrad betrieben wird.
Braucht die Anlage Strom?
Nein, die Anlage benötigt normalerweise keinen Strom. Liegt der Leitungswasserdruck unter 2 bar, ist eine elektrische Druckerhöhungspumpe erforderlich, die wir selbstverständlich anbieten.
Kann ich die Filter selbst wechseln?
Da jede Anlage gleich aufgebaut ist, ist ein eigener Filterwechsel problemlos möglich. Walosa stellt dafür Anleitungen bereit; alternativ können Sie unseren Filterwechselservice gemäß aktueller Preisliste nutzen.